Netzwerk ‚TA-Arbeit mit Kindern und Jugendlichen‘

Vielfach ist die Arbeit der Jugendhilfe eine Arbeit, die sich ein Stück weit wie im Verborgenen abspielt. Über Psychotherapie, Schule, KiTa‘s und Kindergärten wird, zum Glück, öffentlich diskutiert. Die Jugendhilfe mit all ihren reichhaltigen Formen bleibt oft außen vor.

Innerhalb der DGTA gibt es viele Mitglieder und Weiterbildungskandidat:innen, die in diesen Bereichen arbeiten und die Modelle der TA in den jeweiligen Kontexten anwenden. Hilfreich ist, dass die Modelle auch für Kinder gut zu verstehen sind, so dass Pädagogen und Kinder eine Sprache sprechen. Und bei der Diagnostik stehen viele Möglichkeiten mit der TA zur Verfügung.

Noch gibt es wenig Austausch innerhalb der DGTA in diesem Bereich, jedoch hatte eine Vorstellung des Netzwerks beim Fachtag „Bildung“ in Esslingen 2020 eine große Resonanz. Daran würden wir gerne anknüpfen und allen Interessierten durch das Netzwerk ‚TA-Arbeit mit Kindern und Jugendlichen‘ ein Forum bieten für Austausch, Vernetzung, Unterstützung und vieles mehr. Darüber hinaus möchten wir diese Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auch im DGTA-Info und in der Zeitschrift für Transaktionsanalyse (ZTA) sichtbarer machen (z-.B. die ZTA 2- 2021, Erscheinungsdatum Juni 2021).


Wir möchten gerne an Hochschulen und anderen Weiterbildungsinstitutionen z.B. Bachelor- und Masterarbeiten fördern, die sich mit Transaktionsanalyse und Kinder- bzw. Jugendarbeit auseinandersetzen. Wir möchten anregen, auch Kinder- und Jugendliche mit Transaktionsanalyse vertraut zu machen, z.B. 101-Kurse und mehr für eine jugendliche Klientel entwickeln und die Umsetzungen fördern und begleiten. Dazu erinnern wir auch an das TAPACYProjekt, Materialien für die Arbeit mit Transaktionsanalyse mit Kindern und Jugendlichen.


Wir werden zukünftig bei den Jahreskongressen der DGTA Netzwerktreffen veranstalten und unterstützen Interessierte bei Vorhaben wie z.B. Workshops zu Themen der Kinder- und Jugendhilfe bei den Kongressen oder Fachtagen der Fachgruppen.