Zum Jubiläumskongress in Lindau haben wir genau das ausprobiert: Mit Unterstützung unseres Mitglieds Dominik Elsbroek ist ein fiktives, KI-generiertes Video von Eric Berne entstanden — mit einer Anspielung auf seinen berühmten Buchtitel: „Was sagen Sie, nachdem Sie ‚Guten Tag‘ gesagt haben?“

Berne (oder vielmehr eine KI-generierte Version von ihm) gratuliert der DGTA herzlich zum 50-jährigen Bestehen und blickt zurück: Als er die Transaktionsanalyse entwickelte, dachte er vor allem an die Psychotherapie — dass sie einmal auch in Organisationen, Bildung, Coaching und sozialer Arbeit ankommen würde, war in der damaligen Zeit nicht vorstellbar und hätte ihm umso mehr gefallen. Sein Anliegen war stets, komplexe Psychologie in eine Sprache zu übersetzen, die Menschen im Alltag verstehen und nutzen können:

„Die Transaktionsanalyse gehört nicht nur der Therapie. Sie gehört den Menschen, die ihre Beziehungen verstehen wollen.“

Er betrachtete die TA als lebendiges, nie abgeschlossenes Modell:

„Ich habe die Transaktionsanalyse nie als abgeschlossenes System verstanden. Sie war für mich eher eine Landkarte als ein endgültiges Territorium.“

Zum Schluss ein Wunsch, der genau zum Jubiläum passt:

„Solange Menschen die Frage nach Autonomie bewegt — nach mehr Bewusstheit, mehr Spontaneität und echter Nähe —, solange wird auch die Transaktionsanalyse eine Zukunft haben. Ich freue mich auf die nächsten 50 Jahre. Alles Gute zum Geburtstag.“

Ein ebenso ungewöhnliches wie berührendes Experiment — und ein Beispiel dafür, wie unterschiedlich sich Künstliche Intelligenz in unserem TA-Umfeld bereits einsetzen lässt.

Schau Dir das ganze (fiktive) Video unten an.

Passend dazu durften wir im Mai bei unserem Jubiläum-Kongress in Lindau auch einen Menschen erleben, der Eric Berne besonders nahestand: Sein Sohn Terry Berne war zu Gast und teilte seine ganz persönlichen Erinnerungen mit dem Publikum.