Was ist Transaktionsanalyse?
Ich bin o.k. - du bist o.k.
- Warum geraten wir immer wieder in dieselben Konflikte?
- Warum fühlen wir uns bei manchen Menschen sofort wohl und bei anderen nicht?
- Und wie gelingt es, alte Muster hinter uns zu lassen?
Die TA ist ein Ansatz, der erklärt, wie sich unsere Persönlichkeit entwickelt und wie wir Beziehungen gestalten: zu uns selbst, zu anderen Menschen und in Gruppen, Teams und Organisationen. Ihre Modelle sind anschaulich und schnell zu verstehen. Gleichzeitig sind sie so fundiert, dass Fachleute in Beratung, Coaching, Bildung und Psychotherapie seit Jahrzehnten damit arbeiten.

Die Idee dahinter
Die TA geht von einem wertschätzenden Menschenbild aus: Jeder Mensch ist in seinem Wesen in Ordnung, ist zum Denken fähig und kann Entscheidungen über sein Leben treffen. Und was einmal entschieden wurde, lässt sich auch neu entscheiden.
Ziel der TA ist es, Menschen in ihrer Eigenständigkeit zu stärken und guten Kontakt zu sich selbst und zu anderen zu fördern. Gewohnheitsmuster, die uns im Weg stehen, werden erkennbar und damit veränderbar.
Was die TA auszeichnet
Sie ist verständlich
Sie setzt auf Augenhöhe
Sie ist ressourcenorientiert
Sie ist offen
Wo die TA eingesetzt wird
Beratung
- Soziale Arbeit und Seelsorge
- Lebens-, Paar- und Familienberatung
- Gesundheitswesen und Mediation
Organisation
- Coaching und Führung
- Team- und Organisationsentwicklung
- Konflikt- und Veränderungsprozesse
Bildung
- Kita und Schule
- Hochschule und Erwachsenenbildung
- Ausbildung, Training und Elternbildung
Psychotherapie
- Einzel-, Paar- und Gruppentherapie
- Psychosomatik und Rehabilitation
- Kliniken und psychosoziale Einrichtungen
Woher die TA kommt
Von Eric Berne bis heute: ein Ansatz, der lebendig bleibt
Die Transaktionsanalyse hat der US-amerikanische Psychiater Eric Berne (1910–1970) in den 1950er Jahren begründet. Seitdem haben Transaktionsanalytiker:innen auf der ganzen Welt sie weiterentwickelt, darunter Mary und Robert Goulding, Fanita English, Richard G. Erskine und Bernd Schmid. So sind beziehungsorientierte, systemische und integrative Ansätze entstanden.
In Deutschland bündelt die DGTA die Arbeit von Transaktionsanalytiker:innen aus allen Fachbereichen. Wir stehen für hohe Qualitätsstandards in der Aus- und Weiterbildung und sind europaweit mit der EATA (European Association for Transactional Analysis) vernetzt.


