ZTA Ausgabe 3/2026
Perspektive Natur: Was die Transaktionsanalyse von der Natur lernt
Kannst du die Natur beherrschen – oder bist du selbst Teil von ihr? Diese Frage klingt zunächst philosophisch, hat aber ganz praktische Konsequenzen: für wie wir mit uns selbst, mit anderen Menschen und mit unserer Umwelt in Beziehung stehen. Die aktuelle Ausgabe unserer Fachzeitschrift ZTA – Zeitschrift für Transaktionsanalyse (43. Jg., Heft 3/2026) widmet sich genau diesem Thema mit dem Schwerpunkt „Perspektive Natur“.
Die Transaktionsanalyse ist eine Persönlichkeits- und Interaktionstheorie, die Menschen dabei unterstützt, sich selbst, ihre Beziehungen und ihr Verhalten besser zu verstehen – in Therapie, Beratung, Coaching, Organisationen und Bildung. Ein zentraler Begriff darin ist die Autonomie: die Fähigkeit, bewusst, spontan und in echtem Kontakt mit anderen zu leben, statt in alten, einschränkenden Mustern gefangen zu bleiben.
Die neue ZTA-Ausgabe erweitert diesen Blick um die sogenannte Homonomie – das Bedürfnis, sich als Teil eines größeren Zusammenhangs zu erleben: verbunden mit anderen Menschen, mit Gemeinschaften und mit der nichtmenschlichen Welt. Im Zentrum steht dabei die ökologische Transaktionsanalyse (Eco-TA), die Beziehung nicht mehr nur zwischen zwei Menschen denkt, sondern als Zusammenspiel von Körper, Raum und einem „lebendigen Feld“, wie es die Autorin Hayley Marshall nennt.
Sieben Fachbeiträge nähern sich diesem Gedanken aus unterschiedlichen Richtungen: Sie zeigen, wie der Körper zur Schnittstelle zwischen innerem Erleben und äußerer Umgebung wird, wie Naturerfahrungen Resilienz nach Krisen stärken können, welche Rolle Natur in digitalen Zeiten für unser Selbstverständnis spielt – und wie professionelles Handeln auch als politische Praxis verstanden werden kann.
Die Redaktion beschreibt es im Editorial so: Sie möchte ihren Leser:innen „viel Stoff zum Diskutieren“ geben. Das ist auch unsere Einladung an dich:
Wie stehst du selbst in Beziehung zur Natur – im Alltag, im Beruf, in deinem Verständnis von dir selbst? Verändert sich etwas, wenn du Beziehung nicht nur zwischen Menschen, sondern im größeren Zusammenspiel mit deiner Umgebung denkst?
Nimm dir einen Moment, um dieser Frage nachzuspüren – und wenn dich das Thema bewegt, teile diesen Beitrag gerne mit anderen, die sich dafür interessieren könnten. Auf unseren Kanälen bei LinkedIn, Instagram und Facebook freuen wir uns außerdem über deine Gedanken dazu in den Kommentaren.
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