ZTA-Impuls: Warum verlieren Menschen das Vertrauen in die Demokratie?

Populismus - vorläufige Gedanken zu einem regressiven Phänomen
Warum verlieren Menschen das Vertrauen in die Demokratie?
Eine Frage, die uns nicht erst seit gestern beschäftigt.
Bereits 2017 haben Heinrich und Ute Hagehülsmann in der Zeitschrift für Transaktionsanalyse einen bemerkenswerten Artikel über Populismus veröffentlicht. Ihre These: Wenn Menschen sich ohnmächtig, übergangen und nicht mehr gehört fühlen, wächst die Sehnsucht nach einfachen Antworten und starken Führungspersönlichkeiten. Die Autoren beschreiben diesen Rückgriff auf frühere Bewältigungsmuster als Regression. Schwarz-Weiß-Denken, Feindbilder und die Abwertung anderer können die Folge sein. Sie empfehlen folgenden Umgang: Nicht Verurteilung, sondern Beziehung. Nicht Abwertung, sondern Beteiligung. Das bedeutet nicht, populistischen Positionen zuzustimmen. Es bedeutet, die Sorgen und Grundbedürfnisse der Menschen ernst zu nehmen und eigenständiges Denken zu fördern.
Die Transaktionsanalyse bietet dafür eine wichtige Orientierung: die Haltung des Erwachsenen-Ichs und die Grundposition „Ich bin okay – du bist okay“. Die Autoren schreiben: „Wir müssen bei unseren eigenen Gut-und-Böse-Bildern anfangen. Nur dann können wir miteinander kooperieren, statt uns zu bekämpfen.“ Ein Satz aus dem Jahr 2017, über den es sich auch heute nachzudenken lohnt.
Wie gelingt es uns, im Gespräch zu bleiben, ohne unsere eigenen Überzeugungen aufzugeben?
Den vollständigen Beitrag „Populismus – vorläufige Gedanken zu einem regressiven Phänomen“ findest Du in der ZTA 2, 2017 oder hier im download